Das Schröpfen
Bei diesem Verfahren läßt sich unterscheiden:
- das trockene Schröpfen
- das blutige Schröpfen
- die Schröpfkopfmassage
zu 1. Das trockene Schröpfen:
Hierbei wird in speziell für dieses Verfahren angefertigten Gläsern mit Hilfe eines spiritusgetränkten Watteträgers ein Vakuum erzeugt und auf das zu behandelnde Hautareal aufgesetzt. Das trockene Schröpfen findet häufig in den Headschen Zonen, also in den Reflexzonen der inneren Organe auf der Haut, Anwendung. Nach dem Abnehmen der Schröpfgläser zeigen sich oft noch für ein paar Tage rötliche bis bläuliche Flecken auf der Haut, welche jedoch zum einen harmlos sind und zum anderen das lokale Immunsystem zur verstärkten Tätigkeit anregen.
zu 2. Das blutige Schröpfen:
Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Aufsetzen der keimfreien Schröpfgläser desinfiziert und mit einer kleinen sterilen Hautlanzette punktartig angeritzt. Durch das in den Gläsern erzeugte Vakuum tritt anschließend ein wenig Blut aus. Das blutige Schröpfen wirkt entstauend, entlastend (z. B. bei Bluthochdruck) und es leitet Entzündungsstoffe aus (z. B. bei Gicht oder Rheuma).
zu 3. Die Schröpfkopfmassage:
Hierbei wird das Vakuum in einem speziellen Massageglas mit abgerundeten Kanten erzeugt und auf die vorher mit einem Gleitmittel eingeriebene Haut aufgesetzt. Danach bewege ich das Glas in verschiedene Richtungen und erreiche somit eine starke Aktivierung des Bindegewebes und der inneren Organe (über die Organreflexzonen am Rücken).